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Ausstellung Skulpturen [   ] Räume
in der Orangerie im Englischen Garten, München
Do. 16.10.2025 bis So. 19.10.2025 


Unsere Ausstellung war ein schöner Erfolg für unsere Künstlergruppe. An den vier Tagen kamen etwa 300 Besucher. Besonders erfreulich waren die interessanten Gespräche und Begegnungen mit den vielen Kunstinteressierten, die den Weg in unsere Ausstellung gefunden haben.

Dankesrede von Rica Zimmermann

Wir bedanken uns bei allen Besuchern unserer Ausstellung für Ihr Kommen und Ihre durchweg positiven Rückmeldungen.
Die ehrliche Begeisterung und die vielen schönen und interessanten Gespräche (und Ankäufe) sind es, die uns in unserem künstlerischen Tun beflügeln und weiter antreiben.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Und wer nicht kommen konnte, hat hier durch die vielen Fotos und die abgedruckte Eröffnungsrede die Möglichkeit, ein wenig in die Ausstellungsatmosphäre einzutauchen. Uns haben die 4 Tage sehr viel Spaß gemacht. Hochmotiviert gehen wir jetzt wieder ans Werk, denn: Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung!

Impressionen
 
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Text der Eröffnungsrede von Felix Antonini

 

 

Willkommen zur Vernissage der Ausstellung
Skulpturen [  ] Räume der Bildhauergruppe Kunstverhau!

Mein Name ist Felix Antonini und mit großer Freude hat mir die Gruppe als Freund die Aufgabe gegeben, Sie heute Abend mit einigen Bemerkungen neugierig zu machen, auf Skulpturen [  ] Räume – Sie einzuladen, mit den Künstler:innen ins Gespräch zu kommen und offen zu sein für Freude, Überraschung, Nachdenklichkeit.

Die Welt nicht als Aggressionspunkt begreifen, den man sich erobern, sich zu eigen machen muss, sondern als Resonanzfeld sehen, das einen anspricht, das auf einen wirkt, das man sich – im besten Fall – anverwandeln kann, ist für mich in diesen Zeiten eine sowohl tröstende, als auch ansprechende Geisteshaltung, die ich mit meinen Gedanken an die Bildhauerwerke der Skulpturen [  ] Räume verbinde.

Denn hier merken wir ganz natürlich: das noch so heftige Streben nach dem perfekten ästhetischen Genuss kann nicht erzwingen, dass ein Kunstwerk in der eigenen Vorstellungswelt einen Stellenwert bekommen darf. Hingegen die Unterhaltung mit den Kunstschaffenden, die plötzliche Erinnerung an eine angenehme Begebenheit in der Kindheit, ausgelöst etwa, durch eine Reflexion in der Oberfläche einer Plastik, sind Dinge die – wenn man im metaphorischen Sinn bereit ist zu hören – einen ansprechen und uns so, den eigenen Widerhall in der Welt – unsere Resonanz ermöglichen.

Gerade wenn wir um uns herum immer mehr das Aggressionsprinzip wahrnehmen, sollten wir wach sein für Anregung und Resonanz. Vor einigen Wochen – mitten hinein in die organisatorische Planung von Kunstverhau zu dieser Ausstellung – habe ich als Anregung Rica Zimmermann, Roland Moroff, Susanna Mayer, die heute leider verhinderte Katharina Braun und Tanja Antonini ziemlich unverschämte Fragen gestellt, zu dem, was meine Begrüßungsworte mit Ihnen heute eigentlich machen sollen. Der Widerhall auf diese Anregung: fünf eigenständige und unterschiedliche Künstler:innen, sind diese Bildhauergruppe Kunstverhau!

Dies werden auch Sie in Skulpturen [  ] Räume ganz natürlich erfahren, wenn Sie sich einfühlen in die jeweilige Bildsprache, Ihrer emotionalen Intelligenz die Zeit verschaffen, die Figur auf sich wirken zu lassen. Wenn sie die Dreidimensionalität der Figur wie von selbst dazu anregt, nicht starr vor dem Werk zu stehen, sondern Ihre Bewegung im Raum als zum Werk dazugehörend zu erkennen. 

Kunst darf, muss aber nicht flach sein. Was nicht flach ist hat Körper, Material, Schwere, Nicht-Schwere, Schichten, einen Prozess von Nicht-Sein zum Sein-im-Raum. Wie ist das geschehen, was war der Grundgedanke dabei?

Fünf eigenständige und unterschiedliche Künster:innen. In der Gruppe Kunstverhau ist gerade darum Raum für Anregung und Resonanz. Und mit dieser Resonanz kann – wie wir heute sehen können – auch in der grobstofflichen Welt Wirkung entstehen: Dieser phantastische Ausstellungsraum für Skulpturen:Räume steht uns offen, wir haben Licht, die Sockel sind herangetragen, Schweiß ist geflossen, Plakate und Einladungen haben sich materialisiert, wir haben Essen und Trinken und wir sind alle hier versammelt.

Jetzt sind Tanja Antonini, Susanna Mayer, Roland Moroff und Rica Zimmermann neugierig, was Sie heute über die Figuren der Skulpturen [  ] Räume erfahren, welche Gedanken, Erinnerungen, Fragen, Träume auftauchen über die Brüchigkeit des Lebens, Humor, Bilder, die wir von uns selbst machen. Lassen sie sich von der freudigen Aufregung von Kunstverhau anstecken!

Vielen Dank an die Gruppe Kunstverhau!“

 


Erste gemeinsame 
Kunstverhau-Ausstellung „Kunstverhau 1“
im Sardenhaus im Westpark, München
Do. 17.10.2024 bis So. 20.10.2024

Impressionen

 

 

 

 
Animala Bronzeguß 2022

Metallbearbeitung
2022 – Gemeinsame Workshops in einer Bronzegießerei und einer Metallwerkstatt
(von Tanja Antonini)

 

zur Galerie Kunstverhau Metall

 

 

Das Gipsprojekt 2020/2021
(von Tanja Antonini)

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Oxidationsoberflächen für Tonfiguren
(von Roland Moroff)

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