TANJA ANTONINI
Wilder Wacki
KeramikCollagen
ZEITGENÖSSISCHE SKURRIL-FIGÜRLICHE KERAMIK
Preisträgerin des oberbayerischen Kunstförderpreis SeelenArt 2026
2022-2026

space duck
2026, porzellan, ca. 45cm

2026, porzellan, ca. 45cm

2026, porzellan, ca. 35cm

2026, porzellan, ca. 45cm

cosmic hot flush
2026, porzellan, ca. 45cm

dame aux huîtres
2026, porzellan, ca. 45cm


der ganz normale wahnsinn
2026, porzellan, ca. 45cm


milky way 2026, Porzellan, ca. 45cm


2022-2026, porzellan,
ca. 30cm

2025, porzellan, ca. 40cm

2025, porzellan, ca. 20cm

2025, steinzeug, ca. 40cm

2025, steinzeug, porzellan, ca. 50cm


2025, porzellan, ca. 20cm

2025, porzellan, ca. 35cm

2025, porzellan, ca. 20cm


2024, steinzeug, porzellan, ca. 60cm

2024, steinzeug, porzellan, bast, beton, ca. 40cm


2023, steinzeug, porzellan, ca. 80cm

2023, steinzeug, porzellan, ca. 80cm

2023, steinzeug, ca. 70cm

2023, porzellan, holz, schnecke, ca. 35cm

2022, porzellan, ca. 20cm

Artist Statement
Ich erschaffe skurrile, oft groteske Kreaturen, die sich jeder Vorstellung von Perfektion entziehen. Manche wachsen langsam im Prozess, andere entstehen aus Fragmenten, die ich neu zusammensetze. Immer wieder werden sie verändert, gebrannt, glasiert und kombiniert – bis sie ihre eigene, manchmal unerwartete Form finden.
Material meiner Arbeit ist vor allem Porzellanguss, ergänzt durch Steinzeug. Mich interessiert, was im Material passiert: im Spannungsfeld zwischen Fragilität und Widerstand, Kontrolle und Zufall. Im Atelier entstehen Objekte, die innere Zustände aufnehmen, verdichten und wieder freigeben. Humor und Absurdität tauchen dabei immer wieder auf – nicht als Effekt, sondern als Teil des Prozesses.
Die Werkserie Zeitkörper geht von biografischen Erfahrungen aus. Stilstisch folgt sie Bildern des Science-Fiction Genres, darunter vorallem japanische Bildwelten der 1950er Jahre, in denen Körper, Technik und Transformation ineinander übergehen. Diese Bilder sind weniger als konkretes Zitat zu verstehen, sondern als atmosphärische Bühne. Die Objekte bewegen sich in meiner Vorstellung durch verschiedene Lebensphasen und tauchen in der Gegenwart wieder auf. Jedes ist einem Lebensalter zugeordnet. So entsteht eine skulpturale Chronologie persönlicher Entwicklung, in der sich Erinnerung und Imagination zu einer Einheit verbinden.
AUSSTELLUNGEN
Einzel/Gruppenausstellungen:
2026 Große Kunstausstellung AK68 Wasserburg (juriert)
2026 Preisträgerausstellung SeelenArt Galerie Bezirk Oberbayern
2025 Skulpturen[ ]Räume mit der Gruppe Kunstverhau in der Orangerie München
2025 Truderinger Kunst-Tage, München (juriert)
2024 Kunstverhau 1 im Sardenhaus, München
Videoinstallation im Stadtmuseum Neuötting
Ausstellung von Gartenkeramik bei Marianne Rahneberg in Holzhausen am Ammersee
Videoprojektionen für den Chilloutroom im Kunstpark-Ost in Zusammenarbeit mit Peter Becker
Klangwerk zu einer Videoinstallation von Andreas Hintermaier für das Goetheinstitut in Luxemburg
VITA
2024 Fortbildung bei Max Wagner, Akademie der Bildenden Künste Kolbermoor
2017 Beginn einer Bildhauerausbildung bei Christiane Demenat
2016 Lebenskrise
seit 2010 eigenes Atelier für Keramik
zwischen 2001 und 2005 Geburt zweier Söhne
Kuratorin des Industriedenkmals Ampfing
Arbeit für die Landesstelle nichtstaatlicher Museen
Mitkuratorin der Ausstellung von Hermann Nitsch „Die Architektur des O.M. Theaters“ im Stadtmuseum Neuötting
Praktikum am Stadtmuseum Neuötting
1999 Abschluss mit Magister Artium
Mitglied bei Kalkspatz e.V.
Schwerpunkte in Medienkunst und Keramik
1992-1999 Studium der Kunstpädagogik, Kunstgeschichte und Sozialpsychologie
1992 Zeichenschule Studio Zeiler
1991 Abitur, kurzer Ausflug in die Zahntechnik
1990 Leistungskurs Kunst, Facharbeit über Graffiti
1970 in München geboren
Kontakt: tema@mnet-mail.de

